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SUMMARY:Der Völkermord an den Herero und Nama – Ein deutsches Kolonialve
 rbrechen und der lange Kampf um die Anerkennung der Schuld
DESCRIPTION:Masch Bremen in Kooperation mit dem biz (Bremer Informationszen
 trum für Menschenrechte und Entwicklung)\n\nDer Bremer Kaufmann Adolf Lü
 deritz begründete mit betrügerischen Landkäufen die Kolonie Deutsch-Sü
 dwestafrika 1884. Bis 1915 war das Deutsche Reich Kolonialmacht in Südwes
 tafrika\, heute Namibia. Die Kolonialmacht bekämpfte die lokale Bevölker
 ung\, die sich gegen die Fremdherrschaft\, Versklavung und Ausbeutung zur 
 Wehr setzte\, mit militärischer Gewalt. Höhepunkt der Gewalt im heutigen
  Namibia bildete der Vernichtungskrieg gegen die Bevölkerungsgruppen der 
 Herero und Nama zwischen 1904 und 1908.\n\nGeneralleutnant Lothar von Trot
 ha befahl die völlige Vernichtung der Herero und der Nama. Schätzungswei
 se bis zu 100.000 Menschen wurden durch die deutschen Truppen ermordet\, v
 erdursteten in der Omaheke-Wüste oder starben in Konzentrationslagern.\n\
 nJahrzehntelang erkannte Deutschland den Völkermord an den Herero und Nam
 a weder an\, noch bemühte es sich um dessen Aufarbeitung (bpb 22.06.21). 
 Erst ab 2015 begannen ernsthaftere Gespräche auf Regierungsebene\, allerd
 ings kritisch bewertet von Vertreter:innen der Herero und Nama. Prof. Manf
 red Hinz analysiert den langen Weg zur Anerkennung des Völkermords und di
 e Auseinandersetzungen um Entschädigungen.\n\nManfred O. Hinz war ab 1971
  Professor für Öffentliches Recht\, Politische Soziologie und Rechtssozi
 ologie an der Universität Bremen. Gründer des Namibia-Projekts. Seit 198
 9 in Namibia tätig: nach zwei Jahren Beratertätigkeit am Ministerium fü
 r Justiz\, seit 1993 an der Universität von Namibia\, mit dem Aufbau eine
 r Juristischen Fakultät betraut\, ab 2000 ihr Dekan. Lehrtätigkeit in de
 n Bereichen Verfassungsrecht\, Familienrecht\, Internationalem Wirtschafts
 recht\, Afrikanischem Gewohnheitsrecht sowie Rechtssoziologie/Ethnologie.
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