Lernen aus der Geschichte – zur Bedeutung der historischen Friedensbewegung in Bremen und Deutschlands
Helmut Donat, Bremen
Bedeutende Teile der Weimarer Friedensbewegung haben bereits 1924 unter dem Motto „Hakenkreuz und Stahlhelm sind Deutschlands Untergang!“ mit dem organisierten Widerstand gegen den Faschismus begonnen und diesen Kampf Ende der 1920er Jahre verstärkt fortgesetzt – wie keine andere politische Organisation oder Partei. Kaum bis nichts ist darüber heute bekannt. Wie ist das zu erklären? Die Antwort darauf ist mit unerwarteten Einsichten verbunden, die manch gängige Deutung in Frage gestellt.
Helmut Donat, Jg.1947, Bankkaufmann, Lehrer, Verleger, Historiker, freier Autor und Mitgründer des Arbeitskreises Historische Friedensforschung. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zu Geschichte des deutschen Pazifismus und Militarismus, zu den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus sowie zum Völkermord an den Armeniern. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis der Villa Ichon sowie mit dem Carl von Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bremer Friedensforum statt.